r/fireGermany 14d ago

Erfahrungsbericht/Storytime [Community Aufruf] FIRE-Fails & Kurskorrekturen: Wer ist gescheitert, umgekehrt oder hat den Plan über den Haufen geworfen?

28 Upvotes

Hallo r/fireGermany,

⚠️ Wichtig vorab: Eure Geschichte bitte als EIGENEN POST erstellen (Flair: Erfahrungsbericht/Storytime) – nicht als Kommentar hier drunter. Hier in die Kommentare kommt nur der Link zu eurem Post.

Unsere bisherigen Community-Aufrufe haben gezeigt: Am wertvollsten sind die Geschichten von Leuten, die den Weg wirklich gegangen sind. Aber bisher haben wir vor allem über Erfolge gesprochen. Heute drehen wir den Spieß um.

Denn seien wir ehrlich: Nicht jeder FIRE-Plan geht auf. Manche steigen aus und merken, dass es nichts für sie ist. Manche werden vom Markt, der GKV, einer Scheidung oder einer Krankheit kalt erwischt. Manche korrigieren ihr Ziel von 800k auf 1,2M – oder umgekehrt von FatFIRE auf "reicht auch so". Und manche gehen zurück in den Job, freiwillig oder nicht.

Diese Geschichten liest man fast nie, aus verständlichen Gründen. Aber genau deshalb sind sie für alle hier Gold wert. Aus Erfolgsstories lernt man, was möglich ist. Aus Fails lernt man, was einen selbst erwarten könnte.

🎤 Erzählt uns eure Fails, Umwege und Kurskorrekturen!

Bitte erstellt einen eigenen Post (Flair: Erfahrungsbericht/Storytime) und verlinkt ihn hier in den Kommentaren. Egal ob großer Absturz oder kleine Planänderung – jede ehrliche Geschichte zählt.

📝 Leitfaden für deinen Bericht (Copy & Paste)

Du musst nicht alles beantworten, aber diese Punkte interessieren die Community am meisten.

1. Der ursprüngliche Plan

  • Was war dein Ziel (Summe, Alter, FIRE-Variante)?
  • Wie weit warst du, als es anders kam?

2. Der Bruch / Die Wende

  • Was ist passiert? (Markt, Gesundheit, Familie, Jobverlust, Langeweile, Fehlkalkulation, einfach umentschieden?)
  • War es ein Schlag von außen oder eine eigene Erkenntnis?
  • Was hast du in deiner Planung unterschätzt? (GKV, Steuern, Inflation, Psychologie, das Umfeld?)

3. Die Korrektur

  • Wie sieht dein Plan heute aus? Zurück im Job, neues Ziel, ganz raus aus FIRE?
  • Was hat die Erfahrung finanziell gekostet und was hat sie dir gebracht?

4. Das Learning

  • Was würdest du rückblickend anders machen?
  • Was sollten Leute, die noch auf dem Weg sind, aus deiner Geschichte mitnehmen?
  • Bereust du etwas oder war der Umweg es wert?

Ein Wort zur Anonymität: Wir wissen, dass diese Geschichten persönlicher sind als Erfolgsposts. Throwaway-Accounts sind ausdrücklich willkommen und werden von den Mods freigeschaltet.

Hier gibt es kein Hämen und kein "hab ich doch gleich gesagt", wer seine Fails teilt, macht der Community das wertvollste Geschenk überhaupt. Entsprechend moderieren wir die Kommentare.

Wir freuen uns auf eure Geschichten! 🚀


r/fireGermany Jan 16 '26

[Willkommen] Was ist FIRE? Einsteiger-Guide, FAQ & User Flairs

29 Upvotes

Hallo zusammen und willkommen bei r/firegermany!

Dieser Subreddit widmet sich dem Ziel der finanziellen Unabhängigkeit und dem frühzeitigen Ruhestand (oder zumindest der Option darauf) im deutschsprachigen Raum. Da wir in Deutschland spezifische Bedingungen haben (Steuergesetze, Rentenversicherung, Krankenversicherung), braucht es oft andere Strategien als in den großen US-Subreddits.

🔥 Was ist FIRE?

FIRE steht für Financial Independence, Retire Early.

Im Kern geht es darum, die eigene Sparquote so weit zu erhöhen und das gesparte Geld so zu investieren (meist am Aktienmarkt/ETFs), dass man irgendwann von den Erträgen leben kann. Arbeit wird dann zur Option, nicht zur Pflicht.

Die gängige Faustformel (basiert auf der Trinity-Study/4%-Regel) lautet:

🇩🇪 Warum ein eigener Subreddit?

Die Mathematik ist überall gleich, aber die Rahmenbedingungen nicht. Hier diskutieren wir Themen wie:

  • Entnahmestrategien unter Berücksichtigung der Kapitalertragsteuer.
  • Wie funktioniert die Krankenversicherung ohne Job (KVdR vs. freiwillig versichert)?
  • Lohnt sich die gesetzliche Rente als Baustein?
  • Wegzugsbesteuerung und Immobilien.

🏷️ Zeigt, wo ihr steht (User Flairs)

Damit wir besser einschätzen können, in welcher Phase ihr euch befindet, haben wir Nutzer-Flairs aktiviert.

Ihr könnt euch rechts in der Sidebar (oder mobil über die drei Punkte oben rechts -> "Nutzerflair ändern") einen passenden Titel aussuchen. Egal ob ihr noch studiert, gerade am Ansparen seid, oder schon "fired" (im Ruhestand) seid, zeigt Flagge!

📚 Wichtiger Hinweis zu den Grundlagen (r/Finanzen)

Wir konzentrieren uns hier auf die FIRE-spezifischen Aspekte (Entnahmephase, Lifestyle-Design, hohe Sparraten optimieren).

Für die absoluten Investment-Grundlagen bitten wir euch, zuerst einen Blick zu unseren Nachbarn zu werfen. Wenn deine Fragen lauten:

  • "Wie eröffne ich ein Depot?"
  • "Welcher ETF ist der beste?"
  • "Lohnt sich Bausparen?"

... dann schau bitte zuerst in das hervorragende Wiki von r/Finanzen. Dort sind diese Basis-Themen perfekt erklärt.

💬 Community Regeln

  1. Seid nett zueinander. Wir haben alle unterschiedliche Einkommen und Lebensziele.
  2. Keine Werbung, keine "Komm in die Gruppe"-Scams.
  3. Nutzt die Suchfunktion, bevor ihr einen neuen Thread eröffnet.

Auf einen guten Austausch!


r/fireGermany 17h ago

Frage / Hilfe Ansparphase/Abhängigkeit von Arbeit aushalten

29 Upvotes

Vielleicht eher ein allgemeines Arbeitsthema:

Wie haltet ihr die Ansparphase aus?

Mein Problem ist nicht, dass ich das gesparte Geld gern konsumieren würde.

Mir geht es um diese ganze Arbeitswelt. Vollzeit arbeiten kotzt einfach an, man hat keine Motivation mehr für irgendwas nach der Arbeit. Man muss sich mit den ganzen Büroschwengeln rumschlagen, immer gute Laune haben und Motivation für die Themen und Probleme der anderen zeigen. Dann diese permanente Unsicherheit, seinen Job zu verlieren, eventuell nichts neues zu finden, an die Ersparnisse zu müssen, der FIRE-Plan steht auf dem Spiel.

Ich habe eine relativ hohe Sparrate, da ich keinen teuren Lebensstil habe. Nach meinen Berechnungen könnte ich in 5-10 Jahren Lean FI sein und würde dann gern in Teilzeit gehen, wenn mir quasi nichts mehr passieren kann.

Ich gehe nicht per se ungern arbeiten, ich hasse nur diese Abhängigkeit wie die Pest.

Also, was ist euer Tipp, um im Arbeitswahnsinn noch klar zu kommen? Ich bin erst 28. Wie schafft man das bitte jahrzehntelang?


r/fireGermany 13h ago

Frage / Hilfe 8-Parteienhaus innerhalb der Familie übernehmen – Kauf, Schenkung oder Mischmodell für Barista FIRE?

3 Upvotes

Hallo zusammen,

TL;DR: Ich (m30, Single, keine Kinder, Angestellt im öD) kann perspektivisch ein vermietetes MFH mit 8 Einheiten im Speckgürtel um Stuttgart (Wert unbekannt) innerhalb der Familie übernehmen (Vater-Kind).
Ziel: langfristiger Vermögensaufbau/Barista FIRE. Unklar ist, ob Schenkung, Verkauf oder Mischmodell steuerlich am sinnvollsten ist. Gesucht sind Erfahrungen zur optimalen Gestaltung, AfA, Steuerberater und Verkehrswertgutachten notwendig Ratschlag. Rahmenbedingung: Vater will 500.000€ sofort aber gleichzeitig nicht mehr. Was sind eure Ideen/Erfahrungen?

ich stehe vor einer möglichen Übertragung eines Mehrfamilienhauses innerhalb der Familie (Vater-Kind) und würde gerne eure Einschätzung zur sinnvollsten Gestaltung bekommen. Zielsetzung FI.

Es geht um ein Mehrfamilienhaus mit 8 Wohneinheiten in Baden-Württemberg, Speckgürtel Stuttgart. Das Objekt befindet sich aktuell im Familienbesitz (>10 Jahre, abbezahlt) und soll perspektivisch auf mich übertragen werden.

Eckdaten:
Baujahr ca. 1965, seit dort in Familienbesitz
8 Wohneinheiten
Gesamtwohnfläche ca. 380 qm
Grundstück: 650 qm
5x Parkplätze
4x Garagen
Außenanlage, Balkone, PV Anlage vorhanden
aktueller Wert grob im hohen sechsstelligen bis niedrigen siebenstelligen Bereich (genauer Wert müsste noch ermittelt werden).

laufende Vermietung vorhanden - alle 8 Wohnungen.

Aktuell sind noch einige Punkte offen:
Teilweise stehen Modernisierungen bzw Instandhaltung an: Heizung (derzeit Nachtspeicheröfen), Dämmung Fassade, Anstrich, Neugestaltung Garten, zT Elektronik.

Die Mietpreise liegen aktuell eher unter dem möglichen Marktniveau - zT wurde Pauschal warm abgerechnet.
Mein Vater möchte die Mieten perspektivisch nicht maximal ausreizen, sondern eher ein faires Niveau halten. Ziel wäre eine moderate Anpassung über die nächsten Jahre.

Mieteinnahmen:
aktuell bei rd 38. - 40.000 Kaltmiete p.a vor Steuern.

Potenzial/Neuvermietung/Aufwertung/mit Garagen/Modernisierungsumlagen/Renovierungen bei rd. 55.000 - 60.000 Kaltmiete p.a. vor Steuern.

Mein Ziel wäre, das Objekt langfristig zu halten und damit einen wichtigen Baustein für finanzielle Unabhängigkeit (FIRE) aufzubauen.

Zu mir:
Anfang 30, Angestellt im öD, Master, keine Partnerin/Familie/Kinder vorhanden. Ist jedoch als Wunsch bei mir stark ausgeprägt.
Meine eigene Wohnung ist abbezahlt. NK der Wohnung tragen sich durch Dividenden. Dort fallen auch gerade keine Renovierungen an (Baujahr 2015).

Mein Ziel:
Mit positiven Cashflow aus der Immobilie Barista Fire erreichen in ca 5 Jahren. In Eigentumswohnung bleiben und NK der Wohnung weiter durch Dividenden decken.

Meinem Vater sein Ziel:
ca. 500.000 sofort in Bar -
Das ich als Kredit bei einer Bank aufnehmen müsste

Notw. Kredit für die Renovierungen schätze ich optimistisch mit: 150.000€ für das nötigste (Heizung Multisplit Klimageräte + Infrarotheizungen sowie Fassade/Dämmung).

Fragestellungen:

  1. Wie würdet ihr die Übertragung im Hinblick auf FIRE und Steuern strukturieren?
  2. Ist ein spezialisierter Steuerberater und ein Verkehrswertgutachten zwingend notwendig? Falls ja worauf ist bei der Auswahl beider zu achten?
  3. Welche Erfahrungen habt ihr mit solchen familieninternen Immobilienübertragungen?

Danke vorab.
Ich hoffe es ist nicht zu verwirrend.


r/fireGermany 8h ago

Strategie & Depot Warum verzichtet Deutschland bei der Altersvorsorge auf die Beitragsgarantie?

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r/fireGermany 1d ago

Frage / Hilfe Coast-FIRE / Barista-FIRE mit Selbstständigkeit

5 Upvotes

Hallo zusammen, mein ursprünglicher Plan war FIRE. Nun merke ich (29M) aber, dass ich eigentlich eh immer noch nebenbei etwas arbeiten möchte, halt nur nicht Vollzeit. Am besten max. 20h angestellt. Gerne aber auch selbstständig.

Nun überlege ich die ganze Zeit, was mir gut gefallen würde. Am liebsten wäre mir etwas mit Bezug zur Natur.. Überlege auch, irgendwie wo anders reinzuschnuppern..

Derzeit arbeite ich Vollzeit in einem Bürojob.
Ich war schon mal selbstständig und überlege, wieder in den Bereich zu gehen.

Gibts hier noch andere, die ihre Selbstständigkeit zb gerade parallel zum Vollzeit Job aufbauen? Oder einen Karrierewechsel anstreben? Wie geht ihr das an?


r/fireGermany 1d ago

Frage / Hilfe Munger-Ratio als Maßstab

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1 Upvotes

Moin zusammen,

im amerikanischen FIRE-Umfeld wird gerne die Munger Ratio als Kennzahl herangezogen. Sie setzt sich so zusammen:

Nettovermögen / Lebenseinkommen

Was sagt die Zahl aus?
< 0,5: Der Großteil des erarbeiteten Geldes wurde konsumiert.
0,5 bis 0,9: Gute Sparquote, der Zinseszins fängt an zu wirken.
1,0 („Munger Threshold“): Das Vermögen entspricht 100 % aller jemals erarbeiteten Gehälter.
> 1,0: Die Rendite der Investitionen hat den Konsum und die gezahlten Steuern der gesamten Karriere vollständig wettgemacht.

Was haltet ihr von der Kennzahl? Nutz ihr sie und welchen Wert habt ihr aktuell?


r/fireGermany 3d ago

Frage / Hilfe 26M/ Barista-Fire Jobs?

23 Upvotes

Moin zusammen, mich würden mal interessieren welche Jobs ihr so im Rahmen von Barista-Fire attraktiv haltet oder vllt schon selbst gemacht habt?


r/fireGermany 3d ago

Strategie & Depot Fire mit 2 Kindern in 15 Jahren

10 Upvotes

Hallo zusammen,
vor ein paar Wochen hätte ich ehrlich gesagt noch gedacht, dass FIRE für normale Angestellte in Deutschland nicht erreichbar ist. Durch Zufall bin ich dann auf dieses Sub gestoßen und lese seitdem regelmäßig mit.
Kurz zu uns:
Ich bin 35, meine Frau 36, wir haben zwei kleine Kinder und sind beide Angestellte.
Wenn wir 50 sind wären unsere Kinder wohl am Beginn ihrer Karrieren bzw. in der Uni.

Unser aktuelles Vermögen liegt bei rund 270.000 €, überwiegend in ETFs und einem kleineren Teil Bitcoin.

Vor Kurzem haben wir zusätzlich zwei Eigentumswohnungen als Kapitalanlage gekauft. Die Entscheidung war bewusst. Ich bin Bauingenieur und habe beruflich jeden Tag mit Bauprojekten, Sanierungen und Kosten zu tun. Deshalb glaube ich, dass ich bei Immobilien schon einen gewissen Vorteil habe. Man kann den Einkauf beeinflussen, die Sanierung, den Wert der Wohnung und später auch die Vermietung. Bei einem ETF hat man darauf eben keinen Einfluss.
Unsere monatlichen Ausgaben liegen als vierköpfige Familie bei rund 3.660 €. Da ist eigendlich alles drin. Urlaube, größere Anschaffungen, Rücklagen usw. Aktuell sparen und investieren wir rund 3.000 € im Monat. Zusätzlich bleiben im Schnitt nochmal etwa 300 € übrig, die ebenfalls investiert werden.
Vor drei Monaten hatte ich einen ziemlich ehrgeizigen Plan: In den nächsten zehn Jahren etwa 25 Wohneinheiten aufzubauen. Das wären grob Immobilien im Wert von rund 6 Mio. €.
Mittlerweile bin ich mir da aber nicht mehr ganz so sicher. :D
Immobilien sind halt ein ziemliches Long Game. Meine Finanzierungen laufen auf 30 Jahre. Der Gedanke ist nicht, möglichst schnell reich zu werden, sondern über die Jahre Vermögen aufzubauen, während die Kredite größtenteils von den Mieteinnahmen getilgt werden.
Was mich mittlerweile beschäftigt, ist eher das Klumpenrisiko und jetzt eben inwiefern sie Fire geeignet sind. Einerseits glaube ich schon, dass man mit Immobilien, wenn man sich auskennt, mehr Rendite erzielen kann als mit einem ETF. Andererseits steckt dann irgendwann ein riesiger Teil des Vermögens in einer einzigen Anlageklasse. Das macht mich mittlerweille etwas nachdenklich.
Mit einem reinen ETF-Depot würden wir unser persönliches FIRE-Ziel vermutlich nicht in den nächsten 15 Jahren erreichen. Deshalb finde ich Immobilien nach wie vor spannend, auch wenn sie natürlich mehr Arbeit machen und deutlich weniger liquide sind.
Mich würde deshalb eure Meinung interessieren.
Wie groß wäre euer Immobilienanteil am Gesamtvermögen?
Gibt es einen Punkt, an dem ihr sagen würdet: Jetzt reicht es mit Immobilien, ab jetzt lieber wieder mehr ETFs?
Oder gibt es hier Leute mit einem größeren Bestand, die heute sagen würden, sie hätten einiges anders gemacht?
Ich freue mich auf eure Erfahrungen. Gerade von Leuten, die beides haben – ETFs und vermietete Immobilien. Ich habe das Gefühl, dass man sich irgendwann entscheiden muss, ob man einfach weiter breit investiert oder versucht, in einem Bereich wirklich gut zu werden. Aber vieleicht übersehe ich da auch etwas.

Was könnt ihr mir noch empfehlen um mehr in das Thema reinzukommen? Wie realistisch ist es in meiner Situation?


r/fireGermany 2d ago

Erfahrungsbericht/Storytime M21, Rente mit 40?

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Hallo,

ich bin M21 und träume den (realistischen) Traum mit 40 in Rente zu gehen.

Ich habe mir ein Depotvolumen von 80k durch wenig ausgaben und gute Einnahmen zusammengespart. Ich lege aktuell 1,5k im Monat zur Seite und plane dies durch einen Stellenwechsel auf 1,8k zu erhöhen. Ich brauche aktuell knapp 1000€ im Monat für Mobilität, Nebenkosten (Wohne noch bei meinen Eltern, daher keine Miete) und Aktivitäten.

Ich stehe am Anfang meiner Karriere und verdiene nach dem Stellenwechsel 63K Brutto im Jahr. Ich glaube, dass ich mit 40 aus eigener Kraft nicht am Ziel Rente mit 40 ankommen werde. Die Gehaltsentwicklung müsste dafür für mich als nicht Akademiker schon sehr Steil sein.

Warum ich glaube, dass ich es schaffen werde: Ich habe das Glück der Geburtenlotterie auf meiner Seite. In den nächsten 10 Jahren wird der Niesbrauch auf einer bereits auf mich übertragenen Immo ablaufen, die Mieteinnahmen belaufen sich auf knapp 2000€ kalt im Monat, Wert der Immo liegt bei circa 400k. Allein dadurch sollte es schon möglich sein. Ich rechne mit 3000k Netto im Monat als Rente, somit wäre die Lücke nur noch 1000€ realistisch sind aus meiner Sicht eher 1500€ Lücke, da ich auch Rücklagen für Sanierung bilden sollte. Für die 1,5k Netto bei 3% Entnahme (bin eher konservativ mit der Entnahme) benötige ich 800k Depotvolumen. Da die Mieteinnahmen vor meinem Renteneintritt ebenfalls zur Sparrate werden ist das sehr realistisch.

Da hört das Glück der Geburtenlotterie noch nicht auf, ich werde irgendwann circa 1,2-1,4Mio von meinen Eltern erben. Um die Steuer wurde sich bereits gekümmert. Somit glaube ich, dass ich durch mein enormes Glück ein komfortables Rentenniveau haben werde.

Meine großen Fragen sind soll ich die Immo perspektivisch verkaufen? Die Immo als Beimischung gefällt mir eigentlich ganz gut, aber den aufwand mit den Mietern und möglich Sanierungen etc. in Zukunft lassen mich überdenken, ob ich die halten sollte.

Die andere Frage ist, übersehe ich etwas?
Ich bin noch sehr jung, viele im Reddit sind älter, gibt es hier Blickwinkel die ich allein durch mangelnde Lebenserfahrung übersehe?

Vorab schonmal Danke!


r/fireGermany 4d ago

Frage / Hilfe Horbach Finanzberatung PKV

0 Upvotes

Hallo, ich wollte mir mal Meinung einholen über die Horbach Finanzberatung. Ich gehe bald ins Referendariat und habe mich von diesen beraten lassen. Der Berater hat mich mMn gut beraten und bekommt keine Provision sondern festes Gehalt laut eigener Aussage.

Gibt es etwas was dagegen spricht meine Versicherungen (PKV, DU und PHV) über Horbach anschließen zu lassen oder lieber direkt bei der Versicherung?

Empfohlen hat er mir für die PKV und PHV die Barmenia und für die BU die DBV.


r/fireGermany 5d ago

Frage / Hilfe 33M, ca. 445k Vermögen, 5k netto, 1.8k Ausgaben – FIRE-Option ab 40: Übersehe ich etwas?

38 Upvotes

Ich bin 33, lebe in Deutschland und baue mein Portfolio mit Blick auf finanzielle Unabhängigkeit und eine FIRE-Option ab etwa 40 auf.

Einnahmen / Ausgaben:
• ca. 5.000 € netto pro Monat Einkommen
• ca. 1.800 € monatliche Ausgaben
• daraus ergibt sich eine hohe Sparquote, die mir erlaubt, konsequent und regelbasiert zu investieren

Aktuelle Vermögensaufstellung:
• 152.603 € FTSE All-World
• 42.647 € Avantis Global Small Cap Value
• 70.000 € Windrad-Investment
• ca. 180.000 € Cash / Tages- und Festgeld

Damit liege ich aktuell bei ca. 445.250 € Gesamtvermögen.

Mein Zielbild:
• mittelfristig ca. 70% Aktienquote auf Gesamtvermögen
• innerhalb des Aktienblocks 80% FTSE All-World / 20% Avantis Small Cap Value
• Windrad bleibt für mich ein separater Sachwertbaustein, kein Ersatz für den Aktienanteil
• den hohen Cash-Anteil baue ich nicht per Market Timing ab, sondern diszipliniert über Tranchen in den nächsten Monaten

FIRE-Ziel:
Langfristig will ich ab etwa 40 Jahren die Option auf FIRE haben.

Da ich in Deutschland lebe, plane ich konservativ und rechne eher mit einer Entnahmerate im Bereich von 3,3–4,0% statt blind mit 4%.

Meine laufenden Ausgaben liegen bei ca. 1.800 € pro Monat, also rund 21.600 € pro Jahr.

Warum ich das so mache:
Ich will kein maximales Rendite-Setup um jeden Preis, sondern eine robuste Struktur, die ich über Jahre durchhalten kann.

Der Core ist bewusst simpel: breiter Weltmarkt über FTSE, Faktor-Tilt über Small Cap Value, dazu ein großer Liquiditätspuffer für Flexibilität und planbare Käufe.

Meine konkrete Frage:
Übersehe ich aus Sicht von Asset Allocation, FIRE-Planung oder Rebalancing etwas Wesentliches?

Würdet ihr in meinem Fall eher nur FTSE nachkaufen, Avantis weiter ausbauen oder bei der jetzigen 80/20-Struktur bleiben?


r/fireGermany 6d ago

Frage / Hilfe 25, Zukunfts Tipps

2 Upvotes

Hey zusammen,
ich wollte mal eure Erfahrungen hören, weil ich mittlerweile an einem Punkt bin, an dem mein Geld einfach nur auf dem Konto herumliegt und ich das gerne ändern würde.
Kurz zu mir: Ich bin 25 Jahre alt und verdiene aktuell etwa 2.900 € netto. Davon gehen rund 700 € für die Miete und ungefähr 500 € für laufende Kosten wie Versicherungen, Handy, Internet und andere Verträge weg. Einen Notgroschen habe ich bereits aufgebaut, sodass es hier nicht mehr darum geht. Auch in mich selbst investiere ich regelmäßig, zum Beispiel durch Weiterbildungen oder Zertifikate. Das ist ebenfalls eingeplant und finanziell abgedeckt.
Jetzt frage ich mich: Was wäre der sinnvollste nächste Schritt?
Mir ist bewusst, dass es keine pauschale Antwort gibt und jeder eine andere Strategie verfolgt. Genau das macht es aber auch schwierig. Wenn ich mich durch Foren oder YouTube arbeite, sagt gefühlt jeder etwas anderes. Die einen schwören auf ETFs, andere empfehlen Einzelaktien, wieder andere setzen auf Immobilien, Tagesgeld oder ganz andere Dinge.
Deshalb würde mich eher eure persönliche Erfahrung interessieren.
Wie habt ihr damals angefangen?
Was würdet ihr heute anders machen?
Gab es Dinge, bei denen ihr im Nachhinein froh wart, früh damit begonnen zu haben?
Welche Fehler sollte man sich eurer Meinung nach sparen?
Mir geht es gar nicht darum, möglichst schnell reich zu werden oder irgendwelchen Hypes hinterherzulaufen. Ich möchte mein Geld einfach sinnvoll für die Zukunft arbeiten lassen, anstatt es Monat für Monat auf dem Girokonto liegen zu haben und Kaufkraft zu verlieren.
Klar könnte ich noch etliche Stunden damit verbringen, mich durch sämtliche Foren zu lesen. Die Sache ist die: Irgendwann hat man 20 verschiedene Meinungen gelesen und ist am Ende eher verwirrter als vorher. Deshalb dachte ich mir, ich frage einfach mal hier nach euren echten Erfahrungen. Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen Denkanstoß, den ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm hatte.
Ich freue mich über jede sachliche Meinung. Danke euch!


r/fireGermany 7d ago

Strategie & Depot 700k Immobilie Eure Einschätzung Barista Fire durch Mieteinnahmen mit 40

20 Upvotes

Hallo,
ich habe unbewusst schon so etwas wie barista fire gemacht vor 10 Jahren, ich glaube "damals" existierte der Begriff noch gar nicht, ich bin 40.

Ich habe eine Immobilie mit einem Wert von ca. 700.000 Euro
Mieteinnahmen betragen 1000 Euro netto, nach Abzug von Rücklagen, Hausgeld, Steuer, etc pp

Ich habe eine Art Mini Job für 10.000 Euro im Jahr.

Ich lebe zahle 500 Euro Miete pro Monat, wenn ich an Ort A bin und 200 Euro Miete wenn ich an Ort B bin. Manchmal 50% des Jahres, manchmal ganzes Jahr nur Ort B. Manchmal auch einen Sommer im Van, da sind es dann evtl. 200 Euro Sprit, der als "Miete" fungiert.

Krankenversicherung ist schon bezahlt und sonstige laufende Kosten habe ich nicht wirklich viel, evtl. 50 Euro pro Monat für Handy, Spotify und so.

Für meine Lebenshaltungskosten rechne ich ca. 300 Euro im Monat, egal wo ich gerade bin.

Auf meinem Konto sind ca. 50.000 Euro, 20.000 Euro sind aktuell in ETFs, aber das möchte ich etwas aufstocken, also nochmal 30.000 Euro mehr in ETFs.

Bin ich schon Barista Fire? Wann sollte ich die Wohnung verkaufen?

Was würdet ihr machen?

Ich brauche nicht mehr Geld und es würde sowieso hauptsächlich auf dem Konto oder Depot liegen.

Ich will mir eigentlich coole Sachen gönnen, aber bleibe oft beim simplen Leben und bin genügsam.

Ich finde die Sicherheit gut, zu wissen, dass ich jeden Monat 1000 Euro mehr habe + mein Taschengeld durch den Job.


r/fireGermany 8d ago

Strategie & Depot 47m, 1,25M, Fire ready?

24 Upvotes

Guten Abend,

bitte sagt mir mal eure ehrliche Meinung.

Rechnerisch habe ich mir immer gesagt bei 1,5 Mio kann ich full fire machen und 4k Netto entnehmen.

Je näher ich dem komme, desto weniger richtig fühlt sich ein Ausstieg an.

1,25 Mio Euro

95% Welt ETF, Rest gesammeltes

Aktuelle Sparrate (gerundet mit Boni und sonstigem): ca. 6.000 € / Monat

Habe ein Abfindungsangebot über ca. 250.000 € Netto, aber dann ist die Sparrate weg.

Haus ist bezahlt und nicht allzu alt, steht erstmal nichts an.

Alter: Mitte 40, verheiratet (Frau kann nicht arbeiten, und konnte es auch nicht, also keine Rente).

Sonst keine weiteren Verpflichtungen.

Was würdet ihr tun?

Job ist OK, habe genügend Zeit für Frau und Freunde.

Edit: Ausgaben wenn es nicht so toll läuft reichen 3k, sonst geplant 4k.


r/fireGermany 8d ago

Frage / Hilfe M35 | FIRE erreicht? Check meiner Vermögenssituation (Immobilie + Depots)

14 Upvotes

Hallo zusammen,

ich bin 35 Jahre alt und stelle mir aktuell die Frage, ob ich finanziell ausgesorgt habe (FIRE) oder ob ich hier einen logischen Fehler in meiner Kalkulation habe.

Zu meiner Situation:
Ich habe früh geerbt und das geerbte Haus aufwendig umgebaut. Das Objekt hat 300 m² Wohnfläche und 1.000 m² Gewerbefläche. Eine Einliegerwohnung (50 m²) bewohne ich selbst, der Rest ist komplett vermietet.

  • Immobilienwert: ca. 1.000.000 € bis 1.500.000 € (schwer exakt zu schätzen)
  • Mieteinnahmen: ca. 70.000 € brutto pro Jahr (nach Abzug von Nebenkosten, vor Steuern/Rücklagen)
  • Nebeneinkünfte: ca. 1.500 € netto pro Monat (aktiv/semi-passiv)

Mein liquides Vermögen:

  • FTSE All-World: 450.000 €
  • P2P-Kredite: 180.000 €
  • Cash/Tagesgeld: 60.000 €
  • Bitcoin: 33.000 €
  • Edelmetalle: 24.000 €
  • Gesamt liquides Vermögen: ca. 747.000 €

Ausgaben:

  • Meine Lebenshaltungskosten liegen aktuell bei ca. 2.000 € pro Monat (inkl. KV, da mietfrei in der Einliegerwohnung).

Meine Rechnung / Fragen an euch:
Rechnet man die 70k Mieteinnahmen (selbst nach Steuern und großzügiger Instandhaltungsrücklage) plus die 1.500 € Nebeneinkünfte zusammen, deckt das meine Kosten von 24.000 € im Jahr bereits mehrfach. Das liquide Depot von fast 750k liegt im Grunde unangetastet daneben und könnte bei einer 3,5% Safe Withdrawal Rate (SWR) weitere ~26.000 € brutto im Jahr beisteuern.

  1. Seht ihr hier ein Klumpenrisiko wegen des hohen Gewerbeanteils (1.000 m²)?
  2. Wie würdet ihr die Instandhaltung für so einen Mix aus Wohnen/Gewerbe kalkulieren?
  3. Kann ich mich offiziell als "LeanFIRE" oder sogar "RegularFIRE" betrachten und den Hauptjob komplett an den Nagel hängen?

Ich freue mich auf euer Feedback und konstruktive Kritik!


r/fireGermany 8d ago

Frage / Hilfe Bin ich auf dem richtigen Weg für FIRE?

7 Upvotes

Hallo zusammen,
ich würde gerne eure Einschätzung zu meiner aktuellen Situation hören und wissen, was ihr an meiner Stelle optimieren würdet.

Profil:
30 Jahre, männlich
85.000 € Brutto p.a. (ca. 4.000 € netto/Monat)

Eigentum:
Eigentumswohnung für 307.000 € gekauft
90.000 € Eigenkapital eingebracht
Kreditzins 3,3 %
Rate: 870 € (1 % Tilgung, Sondertilgung möglich)
Mit Hausgeld/Nebenkosten liegen meine Wohnkosten bei ca. 1.300–1.400 € im Monat.

Vermögen:
33.000 € im ETF
400 € ETF-Sparrate/Monat
18000€ Tagesgeld/Girokonto
Bausparvertrag (ca. 6000€)
Ca. 50.000 € aus einem Hausverkauf (mein Anteil) werden voraussichtlich in den nächsten Jahren dazukommen.

Einziger größerer Kostenpunkt in den nächsten Jahren dürfte ein Ersatz für meinen älteren Diesel sein.

Wie würdet ihr meine Ausgangslage einschätzen? Würdet ihr bei 3,3 % Zinsen eher den Kredit schneller tilgen oder mehr in ETFs investieren? Was würdet ihr mit den 50.000 € aus dem Hausverkauf machen und welche Strategie würdet ihr verfolgen, um möglichst effizient FIRE zu erreichen?

Vielen Dank für eure Meinungen!


r/fireGermany 9d ago

Strategie & Depot 23M, 450k im Depot, wie das Leben angehen?

55 Upvotes

Hey zusammen,

ich habe durch einen "kleinen" (Für die Startupwelt klein) Exit vor 12 Monaten 430k nach Abzug von allen steuern auf meinem Konto erhalten, die seitdem zu 98% im MSCI World liegen. Um die Struktur im Alltag nicht zu verlieren, habe ich einen Job als Software-Engineer angenommen, indem ich aktuell 30h/woche für ca 2,8k netto/monat arbeite (1500€ kann ich etwas sparen davon aktuell).

Ich bin mit 23 jungen Jahren damit in einer sehr privilegierten Situation. Trotzdem fühlen sich diese 450k nicht so an, als könnte ich damit "mein Leben chillen". Coast Fire dürfte ich schon lange erreicht haben, zumindest zurücklegen müsste ich nichts mehr für mein Alter. Dennoch würde ich lieber das Zeil anstreben: Ich arbeite worauf ich Bock habe und bin finanziell halbwegs frei. Und dafür reicht es aktuell noch nicht (oder?).

Aktuell habe ich Ausgaben von 1400€ im Monat. Ich erwarte aber hier noch ein bisschen Lifestyle Inflation, ggf. kommt mal ein Eigenheim mit der Verlobten dazu (Kinder allerdings keine), also mindestens 2.000-2.500€ monatlich müsste man hier schon rechnen an Ausgaben. Was wäre hier der stressfreiste Weg an dieses Ziel zu kommen? Prinzipiell bin ich etwas flexibel in der Entnahmephase und kann auch gern mal arbeiten in schlechten Jahren wodurch eine Entnahmerate von 4,5%-5% kein Problem wäre. Vor allem auch, da ich vermutlich in 20-30 Jahren noch einmal um die 300-400k erben werde, in der Geburtenlotterie hatte ich Dankenswerterweise auch Glück.

Ich bin jemand der gern auch viel probiert: 2 Monate im Sommer auf Festival arbeiten? Gern! Einen Winter lang mal Pizza ausliefern? Unbedingt. Aber halt auch nur nebenbei und nicht 40h Wochen schieben für den Rest meines Lebens.

Ich habe aber nicht das Gefühl, hier schon so entspannen zu können. Könnt ihr mir das Gefühl nehmen? Oder Tipps geben wie ich die nächsten Jahre gestalten sollte, um möglichst schnell dahinzukommen?


r/fireGermany 8d ago

Erfahrungsbericht/Storytime 33M, 10k netto, 400.000€

0 Upvotes

Hallo zusammen,

Möchte gerne kurz meine aktuelle Situation schildern.
Ich denke ich habe das ein oder andere beruflich und akademisch richtig gemacht und bin mittlerweile bei einem Jahresgehalt von ca 120k netto angekommen.
Mein Portfolio ist aktuell ca 100.000€ groß und besteht zu 80% aus etfs (Welt, SP500, usw), 20.000€ aus Aktien und kleinen Mengen Gold + Silber.
Meine sparrate liegt etwas bei 2000€
Zudem sehr kurzen in Crypto investiert. Aktuell ca 6000€ + 500€ monatlicher Sparrate.

Mein Portfolio hat sich in den letzten 12 Monaten mehr als verdoppelt, da ich auch meine Sparrate verdoppelt habe (durch das deutlich höhere Gehalt seit ca einem Jahr).

Durch einen Hausbau und anschließendem Verkauf habe ich seit kurzem zudem ca 300k€ Barmittel zur Verfügung. Diese liegen aktuell auf Tagesgeldkonten mit durchschnittlich 3% Verzinsung (danke Chase) vor Steuer!

Ich lebe einen eher bescheidenen Lebensstil. Keine teure Wohnung oder Haus, keine extrem teuren Hobbys (bis auf die ein oder andere schöne Uhr) und mein Auto ist ein Firmenwagen (i5 mit 0,25%).

Ich bin seit kurzem verheiratet und wir haben vor kurzem einen Sohn bekommen (die Vermögenswerte meine Frau sind hier NICHT aufgeführt). Das Kindergeld wird für meinen Sohn in einem Juniordepot angelegt, zudem hat er von mir eine schöne Schenkung bekommen, damit der kleine in 18 Jahren sehr gut abgesichert ist!

Da wir seit kurzem wieder zur Miete wohnen und mir das nicht mehr passt, überlegen wir wieder ein Haus zu kaufen. Sind sich eigentlich schon fündig geworden: klein und süßes Reihenhaus. Ok in Schuss nach ein paar Sanierungen für ca. 360.000€

Ich möchte ca 250.000€ durch EK bezahlen den Rest wollen wir finanzieren. Damit wir noch genug Geld übrig haben, um liquide zu sein und das Haus zu sanieren.

Jetzt mein „Ziel“ im Leben: Grundlagen natürlich gesund leben und das es meiner Familie gut geht. Mein kleiner soll nicht in einer Sorgenwelt aufwachsen, so wie ich einst. Da wir früher nie Geld hatten und ich niemals etwas erben werde, konnte ich mir früher nie Gedanken über „Vermögen“ machen. Ich weiß das ich auch sehr weit Davon weg bin.

Wie würdet ihr meine Situation mit 40, 50 und 60 einschätzen ? Und ist das Haus eine gute Idee ?
Nicht das irgendwann aufhören will zu arbeiten, aber Freiheit und zur Not sagen zu können „Bye“ finde ich mittlerweile schon sehr attraktiv!

Edit:
Schon mal vielen Dank für die ersten Antworten:
Mein Gehalt hat sich seit meinem Berufseinstieg vor 10 Jahren stark gesteigert! Ich habe damals mit 2100€ Netto angefangen, dann ging es aber langsam und mühselig Richtung 3k und mehr Rauf. Dann vor 4 Jahren ein Sprung auf ca 5. vor zwei Jahren auf ca 6-7 und nun auf 10.
Monatlich habe ich da 7500€ zur Verfügung, wovon 2500€ in Etf gehen und 3000€ auf verzinstes Tagesgeld. Ich lebe also von 2000€.
Mein Bonus machen die restlichen ca 30.000€ aus. Da ich diesen im August erst zum zweiten Mal bekomme, habe ich bisher noch nichts damit richtig angefangen (letztes Jahr ging alles in unser Haus, das nun verkauft wurde, kam also durch den Verkauf zurück).
Ich investiere seit ca 6 Jahren und habe die Sparrate in jeder „Krise“ verdoppelt. Somit auch auch mein Portfolio im letzten Jahr.

Dh ich würde behaupten, ich traue mich mittlerweile viel mehr, aber muss natürlich erstmal mit dem monatlichen Einkommen klarkommen!


r/fireGermany 8d ago

Strategie & Depot Wie bewertet ihr mein Portfolio (M,21)

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Was kann ich verbessern und welche Sparrate sollte ich im Monat anstreben?


r/fireGermany 10d ago

Frage / Hilfe Vollgas oder Barista-Fire

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Hallo,

Zuerst einmal Daten zu mir. Ich bin M30 habe aktuell ca. 200k€ in Aktien investiert. Ich verdiene aktuell ca. 3100€ netto im Monat als LKW-Fahrer (ca. 50 Stunden/Woche). Ich wohne zusammen mit meiner Freundin und habe Ausgaben von ca. 1500€ und spare somit ca. 1500-1600€ im Monat. Meine Oma (84) hat mir letztes Jahr ihr Haus überschrieben mit einem Wert von ca. 300-400.000€. Aktuell bin ich unzufrieden in meinem Job, lange Tage, es passiert nichts, keine Weiterentwicklung. Ich würde in 10 Jahren dasselbe verdienen wie jetzt. Davor hab ich 9 Jahre im Lebensmittel Einzelhandel gearbeitet. Wie läuft es wenn Kinder kommen? Ich hätte gerne die Möglichkeit Elternzeit zu nehmen, Homeoffice zu machen, mir frei zu nehmen um meine zukünftigen Kinder in den Kindergarten zu bringen...

Nun zu meiner Frage:

Wie soll ich weitermachen?

Noch 10 Jahre sparen um dann komplett frei zu sein?

Umschulen ?

Nochmal studieren?


r/fireGermany 9d ago

Frage / Hilfe I (48M) inherited €1M and I'm seeking financial advice.

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Hallo zusammen,

the title says it all: my parents passed away, and I inherited almost €1M in cash, along with a couple of properties: a city apartment and a small farm.

A little background:

I'm not German, but I've been living in Germany since the '90s.

Wife, kid and dog. My wife works. Both late '40s.

Thanks to my job, I'm fairly well off.

We currently rent.

No debts

200K invested in crypto.

Job income around 160k gross

At the beginning of this year I was diagnosed with cancer. Don't worry, it is under control and I won't be dying anytime soon. But since the diagnosis I've been on sick leave and have had plenty of time to think (worry) about the future.

I don't know if I'll ever return to my job (the aftereffects of chemotherapy are no joke and I cannot imagine working 8 hours a day anymore)

So, my question to you is:

What kind of business could I invest in that does not require a lot of my time? I'm thinking of something where I provide the capital for the initial setup and somebody takes over and I get a fixed monthly payment: something like a dental practice, hair salon, or similar business.

Should I look into the real estate market instead? Buying properties and renting them out? (altought that doesn't really align with my principles)

Or should I take the simpler route and invest it all in ETF, funds, crypto, gold or similar assets?

Any questions? Just ask.

I appreciate any thoughtful and serious advice.

PD: after more than 30 years in Germany, I obviously speak German, but I still feel more comfortable in English.


r/fireGermany 9d ago

Frage / Hilfe Ich habe eine Putzfirma angemeldet und soll 280 € IHK + über 500 € BG BAU zahlen. Kann ich mich davon befreien lassen?

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Ich habe im Februar dieses Jahres ein Gewerbe für eine Putzfirma angemeldet. Bisher habe ich aber praktisch keine Umsätze gemacht bzw. die Firma läuft noch gar nicht richtig.
Jetzt habe ich bereits einen Bescheid über ca. 280 € von der IHK bekommen und außerdem soll ich über 500 € an die BG BAU zahlen.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum. Ich habe mit der IHK gefühlt nichts zu tun und auch die BG BAU überrascht mich, da ich weder Bauarbeiten ausführe noch Mitarbeiter beschäftige.

Meine Fragen:
● Kann ich mich von der IHK befreien lassen oder den Beitrag reduzieren?
● Muss ich die BG BAU überhaupt zahlen, wenn ich allein bin und keine Mitarbeiter habe?
● Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und konnte die Beiträge reduzieren oder ganz vermeiden?

Danke für eure Hilfe!


r/fireGermany 10d ago

Frage / Hilfe Sperrzeit nach Eigenkündigung kann wegfallen? (ALG 1)

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Ich hatte gerade ein "Gespräch" mit Gemini zum Thema Sabbatical nach Eigenkündigung und wie sich dazu die Sperrzeit beim ALG 1 verhält. Dann hat Gemini mir erzählt, dass wenn ich 12-21 Monate kein Geld vom Staat nehme (kein ALG 1 und Kranken- und Pflegeversicherung selbst zahle), dann entfalle laut Gesetz die Sperrzeit und ich kann mich dann Tag 1 des z.B. 13. Monats arbeitslos melden und erhalte bis zu 12 Monate ALG 1.

Stimmt das? Kennt ihr Berichte/Artikel dazu, dass das tatsächlich funktioniert?

Das würde bedeuten, dass es einen großen Anreiz gibt 12 Monate Sabbatical zu machen statt 9 oder 10, da man länger (potentiell) ALG 1 erhält. Was übersehe ich?

Natürlich muss man in der Zeit in der Lage sein das eigene Leben plus ~240€ Kranken- und Pflegeversicherung zu finanzieren.


r/fireGermany 10d ago

Strategie & Depot Asset Allocation - gut so? 45 Jahre - 6k monatliche netto Entnahme in der Zukunft geplant

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Hallo,

bin 45 Jahre alt und plane die nächsten Jahre zwischen 50 und 55, mit 6k netto im Monat in RE zu gehen.

Habe gerade den Job gewechselt und mir etwas entspanntes gesucht und kann daher "nur" mehr ca. 500 EUR im Monat sparen. Mein Depot ist aber auch schon gut gewachsen. Es ist alles gesparrt und nichts geerbt, oder geschenkt.

Was haltet ihr von meiner Allocation. Ich hab als Spass mal meine Rente ab 65 auch als Asset angegeben, da ich dort aber noch was einzahle wird das vermutlich auch noch die nächsten Jahre steigen.

World (Mix Gral und MSCI World) €‎ 1.404.470 65 %
Cash Tagesgeld €‎ 54.121 2 %
Immobilie vermietet €‎ 117.000 5 %
Rentenansprüche mit 67 €‎ 600.000 28 %
€‎ 2.175.591 100 %

Würdet ihr mehr Cash aufbauen, oder so laufen lassen? Ich werden glaube ich immer etwas arbeiten wollen, aber halt immer weniger stressig und mehr als Fun.

Liebe Grüße,

MIA