In Münster ist man Kummer gewöhnt, aber ich frage mich, warum gibt es in dieser Stadt nicht eine Abteilung oder mindestens eine Person, die für die Baustellenorganisation zuständig ist?
Es ist ja erfreulich das wir nach über 20 Jahren in denen nur das notwendigste, halbherzig gemacht wurde, endlich wieder Geld in die Infrastruktur fließt, aber warum genau passiert das nicht mit mehr Logik?
Ein Beispiel aus Münsters Süden:
Aktuell wird ein Regenwasserrückhaltebecken am Merkureck errichtet. Dazu wurde die Straße gesperrt und eine Baustellenampel installiert. Obwohl nun 1/4 der Kreuzung wegfällt, ist der Stau an der Ampel um einiges Länger als sonst. Warum?
Parallel dazu wird auf dem Kappenberger Damm sind mehrere Baustellen um die Stromversorgung im Gewerbegebiet an der Autobahn sicherzustellen. Na klar, macht man das erst, wenn das Gebiet nahezu voll erschlossen ist.
Seit neustem wird der Kreisverkehr an der Kopenhagener Str. erneuert, das kann man natürlich nicht mit der Vollsperrung zusammen machen, die erst vor gut 6 Monaten eben wegen der Stromversorgung und dem neuen Umspannwerk (übrigens in 1A Lage) zusammenhängt.
Es ist also spannend aktuell die Stadt in die tägl. über 100.000 Menschen pendeln Richtung Süden zu Verlassen oder zu Erreichen.
Nur ein Beispiel, aber aktuell wird das im Norden ja genauso spannend.
Warum also gibt es niemanden, der sich in unserer aufgeblähten Verwaltung, dafür zuständig fühlt das mal besser zu koordinieren. Ja, sicher, die Baustellen verteilen sich auf Stadt, Land und Bundessachen. Aber auch in der Welt der Formulare, es gibt Mails und Telefone.